Phobien

Phobien und phobische Störungen

Phobien zeigen sich oft in Form von einer unbegründeten Angst vor Situationen, Gegenständen, Tätigkeiten oder aber vor Menschen, denen der Betroffen teilweise panisch ausweicht (ausgeprägtes Vermeidungsverhalten). Diese Erkrankung beginnt schon oft in der frühen Kindheit und gehen häufig mit depressiven Verstimmungen und Panikattacken einher. Eine Phobie kann sich gegen fast alles richten. Der Grund dafür ist häufig ein traumatisches Ereignis das unbewusst sein kann und in sehr früher Kindheit seine Ursache haben kann. Zum Beispiel ist bei einer Regression in der Hypnosetherapie herausgekommen, das ein Klient panische Angst vor Spinnen (Arachnophobie) hatte, weil eine Spinne auf Ihm herumgekrabbelt ist als er noch ein Säugling war. Die Betroffenen sind sich der Unsinnigkeit Ihrer Angst bewusst, können aber nichts dagegen unternehmen. Die Angstreaktion ist ein konditionierter Reflex der häufig durch ein bestimmtes Ereignis augelöst worden ist. Eine Phobie ist dann Behandlungswürdig wenn man darunter leidert und eingeschränkt ist. Viele Menschen haben zum Beispiel Phobien leiden aber nicht darunter, weil Sie mit den auslösern nicht in Kontakt kommen. Wie zum Beispiel bei einer Angst vor Pferden.
 

Wie verlaufen Phobien?

Die Gefahr bei einer unbehandelten Phobie ist, das Sie sich chronifizieren und ausweiten kann. So kann aus einer Phobie Agoraphobie werden, so das die betroffenen sich noch nicht mal mehr trauen das Haus zu verlassen. Aber auch die spontane Gensesung ist möglich. Phobien gelten als gut behandelbar. Besonders gut eignen sich die folgenden Therapieformen: Verhaltenstherapie, Hypnotherapie, Neurolinguistisches Programmieren, energetische Psychotherapie). Bei Phobien kann es auch eine Rückfallgefahr geben.
 

 Wie behandle ich Phobien und wie lange dauert die Therapie?

Wie bereits erwähnt ist die Heilungsmöglilchkeit sehr gut. Mein Therapieansatz baut auf mehren Phasen auf. Abhängig von der Konstitution des Klienten (Konzentration, Vorstellungsvermögen, Therapiemotivation) kann eine Behandlung zwischen einer und drei Intensivsitzungen erfolgen. Sollte die Behandlung bis zur dritten Sitzung keinen Erfolg erzielen gilt die Therapie als gescheitert.

In der ersten Intensivsitzung erfolgt eine genaue Anamnese und Eingrenzung der Phobien. Anschließend arbeiten wir mit Gesprächspsychotherapie, NLP und energetischen Techniken. Danach erfolgt eine Tiefenhypnose Sitzung die den Auslöser isoliert und rekonditioniert.

Sollte die Phobie dann nicht mehr auftreten gilt die Behandlung als beendet. Sollte sich eine oder keine Besserung eingestellt muss die Behandlung fortgeführt werden.

Es folgt eine zwei bis dreiwöchige Übungsphase die Sie auf die nächste Sitzung vorbereitet. Sie erhalten dazu alle nötigen Mittel von mir.

In der zweiten Phase, arbeiten wir analytisch und finden die Ursache für die Phobie heraus. Der Grund wird anschließend neutralisiert. Das kann in komplizierten fällen mehere Stunden dauern und kann sich auf eine folgende Sitzungen ausweiten.

Sollte die Phobie dann nicht mehr auftreten gilt die Behandlung als beendet. Sollte sich eine oder keine Besserung eingestellt muss die Behandlung fortgeführt werden.

In diesem Fall arbeiten wir mit traditionellen Behandlungsmethoden wie der systematischen Desensibilisierung und der Reizüberflutung.

Die Kosten sind also abhängig vom Therapieverlauf. Alles ist denkbar, von einer spontanten Besserung, bis zu einer mehrwöchigen Behandlung oder auch das scheitern. Fragen sich sich am besten selber ob Sie erfolg haben werden? Die Antwort aus dem inneren ist die richtige!
 

Welche Arten von Phobien gibt es?

Agoraphobie

Die Agoraphobie wir als Angst vor dem Marktplatz bezeichnet. Sie entwicklet sich häufig aus generalisierten Angststörungen und Panikstörungen. Man spricht oft davon, das die Betroffenen nicht mehr das Haus verlassen. Denn die Angst tritt meistens in der öffentlichkeit auf, wenn die Person sich alleine ohne Schutz vor mehreren aufhält. Typisch ist die Vermeidung von öffentlichen Verkehrsmitteln, Warteschlangen und Supermärkten). Frauen sind doppelt so häufig betroffen wie Männer. 

Symptome / Verlauf
  • Suchtgefahr
  • Angst vor Angst (Phobophobie)
  • Depressionen
  • Zurückgezogenheit die in der völligen Isolation führen kann
  • Zunehmendes Vermeidungsverhalten
Therapie

Zuerst einmal sollten die Betroffenen aufgeklärt werden über Angststörungen und das sie nicht an einer geistigen Störung leiden. Die Therpapie sollte mit Antidepressiva unterstützt werden, die Ihnen Ihr Psychater, Neurologe oder Arzt verschreibt. Da viele Faktoren und Ursachen hier zusammenspielen sollten sich auf bis zu 12 Sitzungen innerhalb eines Jahres einrichten. Bezüglich der Kosten vereinbaren wir gerne ein Pauschalhonorar für die Therapie. Sie sollten eine starke Therapiemotivation mitbringen.
 

Soziale Phobien

Diese Phobie ist charakterisiert durch die Angst vor anderen Menschen. Oft fühlen sich die betroffenen beobachtet oder haben Angst vor Situationen in denen Sie aufallen könnten, indem Sie bestimmte Anforderungen nicht erfüllen oder durch bestimmtes verhalten (Blamage, Versagen). Auch diese Phobie kann bis hin zur völligen Isolation führen. Diese Erkrankung beginnt meist im jungendlichen alter und 5 bis 10% der Bevölkerung sind davon betroffen.
 

Symptome / Verlauf
  • Erröten (oft steckt die Angst vor dem Erröten hinter einer Menge von sozialen Ängsten)
  • Paruresis möglich (Angst in der öffentlichkeit Wasser zu lassen)
  • Zittern von Gliedmaßen zum Beispiel Hände
  • Übelkeit
  • Zurückgezogenheit bis völlige Isolation
  • Suchtgefähr (Mut antrinken)
  • Zunehmende Angst vor Menschen und Gruppen bzw. Ansammlungen
  • Häufig niedriges Selbstwertgefühl
  • Angst vor dem anderen Geschlecht
  • Angst beobachtet und bewertet zu werden
Therapie

Je nach schweregrad sollte eine ärztliche Behandlung mit Antidepressiva erfolgen. Da viele Faktoren und Ursachen hier zusammenspielen sollten sich auf bis zu 3 bis 4 Sitzungen innerhalb eines Jahres einrichten. Bezüglich der Kosten vereinbaren wir gerne ein Pauschalhonorar für die Therapie. Sie sollten eine starke Therapiemotivation mitbringen. Leichte Ängste die nur in einer bestimmten Situation (Vortrag) auftreten sind gut und schnell behandelbar.

 

Spezifische / Isolierte Phobien

Ca. 10% der Bevölkerung leiden an spezifischen Phobien, die schon meistens seit der Kindheit bestehen. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Diese Phobien können sich praktisch gegen alles richten. Zum Beispiel: Tiere (Hunde Spinnen), Krankheiten (Angst vor Geschlechtskrankheiten, Aidsphobie, Herzphobie), Gegenstände (Luftballons, Messer, Waffen) und bestimmte Situationen (Flugangst, Zahnarztangst, Gewitter, Dunkelheit). Eine solche Phobie ist erst behandlungsbedürftig wenn Ihr Alltagsleben beeinträchtigt wird und sie darunter leiden.
 

Hier einige Beispiele für Phobien:
  • Akrophobie (Höhenangst)
  • Klautrophobie (Angst vor engen Räumen, Platzangst)
  • Arachnophobie (Spinnenangst)
  • Phagophobie (Angst zu schlucken oder sich zu verschlucken)
  • Pediculophobie (Angst vor Läusen)
  • Amoxophobie (Angst davor zu fahren)

Eine Liste von Phobien können Sie hier einsehen: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Phobien
 

Symptome / Verlauf
    • Zittern der Hände
    • Schweißausbrüche
    • Herzklopfen
    • Erbrechen
    • Ohnmacht
    • viele andere je nach Form der Phobie
 
 Therapie

Die Therapie hängst stark von der Form der Phobie ab. So ist die Fahrangst zum Beispiel besser behandelbar wie die Angst vor dem Schlucken. Sprechen Sie uns einfach an, wir helfen Ihnen gerne.