Panikattacken und Panikstörungen (Episodisch paroxymale Angst)

Panikattacken und Todesangst

Panikattacken treffen die Betroffenen manchmal aus heiterem Himmel. Sie trifft mit einer solchen Wucht auf, das man in einer solchen Situation total verzweifelt. Häufig ist die stärke mit der von Todesangst vergleichbar. Das zieht natürlich alle körperlichen Symptome wie Atemnot, Herzrasen, Schwitzen und Zittern nach sich. Typischerweise wird eine Panikattacken am Anfang oft falsch interpretiert, nämlich als Herzinfarkt oder Schlaganfall. So das die Erkrankten oft zur Klinik fahren oder den Notarzt rufen. Eine Panikattacke kann von einigen Minuten bis zu einigen Stunden dauern. Sie wird oft als große Qual empfunden und das Gefühl verrückt zu werden.

Die Gründe für Panikattacken können unterschiedlich sein. Hier einige Ursachen die sich aus meiner Arbeit ergeben haben: (Extreme Stressituationen, Traumatisierungen, Burnout, Depressionen, Drogenmissbrauch, Operationen und Missbrauch in der Kindheit).

Die Panikstörung tritt auf ohne das eine reale Gefahr besteht. Ca. 1 bis 4 % der Bevölkerung sind davon betroffen. Sie tritt oft zwischen dem 20. und 30. Lbj. auf.
 

Symptome / Verlauf
  • Atemnot
  • Suchtgefahr (Häufig Medikamentenmissbrauch Alkohol und Benzodiazepine wie Valium)
  • Übelkeit
  • Angst vor der Angst (typisch, Gedanken kreisen ständig um die Angst)
  • Schwindel
  • Fremdheitsgefühl
  • Schweißausbrüche
  • Angst jetzt zu sterben
  • Angst verrückt zu werden
  • Enge in der Brust
  • Erstickungsangst
  • Zittern
  • Hyperventilation
  • Angst die Wohnung zu verlassen
Therapie

Häufig erfahren Betroffene durch Therapie keinen Erfolg. Sehr oft liegt es aber daran, das Therapien immer wieder abgebrochen werden und verhaltenstherapeutische Aufgaben nicht befolgt werden. Bevor Sie sich für eine Behandlung durch mich entscheiden ist es zuerst ratsam die Panikstörung ärztlich abklären zu lassen, da durchaus tatsächlich Herz und Kreislaufprobleme eine Ursache dafür sein können. Sind organische Ursachen ausgeschlossen sollte eine Behandlung mit Antidepressiva erfolgen. Sollten Sie schon Medikamentabhängig zum Beispiel nach Benzodiazepinen (Valium, Lorazepam, Adombram) sein, ist es zu empfehlen vorher einen Entzug unter ärztliche Aufsicht zu unternehmen. Da die Abhängeit von Benzodiazepinen Panikattacken, Angst und Depressionen hervorrufen und verstärken kann, und so kein Therapieerfolg messbar ist. Denn viele Betroffene glauben: "Wenn es mir besser geht, brauche ich die Tabletten oder den Alkohol nicht mehr". Das ist ein Trugschluss.

Sind diese Dinge abgeklärt, steht einer Psychotherapie oder Hypnosetherapie nichts mehr im Wege. Allerdings sollten Sie ein gutes Konzentrationsvermögen und eine gute Vorstellungsgabe besitzen, sowie eine sehr hohe Therapiemotivation. Damit meine ich den aufrichtigen Wunsch sich von dieser Krankheit zu befreien. Der Therapieerfolg hängt davon ab, das die Therapie konsequent bis zum Ende verfolgt wird, besonders die Hausaufgaben. Ansonsten kann nicht mit einer Besserung gerechnet werden (Ich bin nur ehrlich zu Ihnen).
 

Ablauf
Als erstes setzen wir einen Termin zu einer intensiven Sitzung von ca. 3 Stunden an, indem wir eine Anamnese und Analyse Ihrer Situation vornehmen. Danach erfolgt Beratung und Aufklärung bezüglich Angststörungen und ein Therapieplan wird aufgestellt. Anschließend folgt eine Tiefenhypnose, die Ihnen eine spürbare Entlastung bringen soll. So können Sie schon vorab entscheiden ob Ihnen der Therapieansatz etwas bringt.

Nach der ersten Intensivsitzung werden je nach Erfolg 1 bis 2 weitere Sitzungen angesetzt in denen unter anderen Hypnoanalytisch gearbeitet wird, um die Ursachen aufzudecken. Wenn Sie von weiter weg kommen, fassen wir diese Sitzungen gerne in Intensivsitzungen zusammen um Ihnen weitere anreisen zu ersparen.
 
In der Zwischenzeit erhalten Sie bestimmte Aufgaben die Sie konsequent befolgen müssen. Der Verlauf der Heilung verläuft meistens allmählich. Bitte erwarten Sie also keine spontane Heilung oder Besserung. Der Verlauf zeichnet sich eher dadurch aus, das zuerst die Panikattacken milder werden und nicht mehr als schlimm erlebt werden. Danach lassen Sie mit der Zeit immer mehr nach und verschwinden ganz. Außerdem ist es notwendig das Sie bei mir ein Entspannungsverfahren lernen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.